Bebauungsplan "Kreuzbreite"

Bekanntmachung zur öffentlichen Auslegung zum Bebauungsplan "Kreuzbreite" und den örtlichen Bauvorschriften hierzu 

Der Gemeinderat der Gemeinde Horgenzell hat in seiner öffentlichen Sitzung am 11.12.2018 den Entwurf zum Bebauungsplan "Kreuzbreite" und die örtlichen Bauvorschriften hierzu mit Begründung in der Fassung vom 20.11.2018 unter Einarbeitung von konkreten Änderungen gebilligt. Dieser so geänderte Entwurf erhält das Fassungsadtum vom 14.12.2018 und wurde für die öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB bestimmt. Gemäß § 13b i.V.m. § 13a Abs. 1 Satz 2 BauGB wird der Bebauungsplan "Kreuzbreite" und die örtlichen Bauvorschriften hierzu im sog. beschleunigten Verfahren aufgestellt. Das Plangebiet liegt am nordöstlichen Ortsrand des Ortsteiles "Zogenweiler" und umfasst folgende Grundstücke: Fl.-Nrn. 8 (Teilfläche), 21/27 (Teilfläche), 22 (Teilfläche), 24/1, 58 (Teilfläche), 831 (Teilfläche).

Der Entwurf mit Begründung in der Fassung vom 14.12.2018 liegen in der Zeit vom 21.01.2019 bis 22.02.2019 im Rathaus der Gemeinde Horgenzell (Kornstraße 44, 88263 Horgenzell), Zimmer 26 während der allgemeinen Öffnungszeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus (Hinweis: Die allgemeinen Öffnungszeiten sind in der Regel von Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr und zusätzlich Dienstag von 14.00 bis 16.00 Uhr sowie Donnerstag 14.00 bis 18.00 Uhr). Beachten Sie bitte, dass das Rathaus während gesetzlicher Feiertage geschlossen ist. 

Gemäß § 13b i.V.m. § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB wird von einer Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB und einem Umweltbericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB sowie der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von einer zusammenfassenden Erklärung nach § 10a Abs. 1 BauGB abgesehen.

Eine Umweltverträglichkeits-Prüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich.  

Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich oder mündlich abgegeben werden. Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können gem. § 3 Abs. 2 BauGB bzw. § 4a Abs. 6 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.  

Parallel mit der Auslegung findet die Einholung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB auf Grund von § 4a Abs. 2 BauGB statt.

Da es sich um eine erneute Auslegung des Entwurfes handelt wird gem. § 4a Abs. 3 BauGB bestimmt, dass Stellungnahmen der Öffentlichkeit nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen des Planes abgegeben werden können. Diese sind im Einzelnen: 

  1. Vergrößerung des Geltungsbereiches durch Aufnahme der Retention und Grünfläche im Süden
  2. Anpassung des Leitungsrechts 2 im Westen
  3. Geringfügige Änderungen der Erdgeschoßfußboden-, Wand- und Firsthöhen bei den Grundstücken mit den Nr. 3, 9, 32, 33 und 41
  4. Differenzierungen der Wasserschutzgebiete in der nachrichtlichen Übernahme
  5. Ergänzungen der Hinweise um die Differenzierung der Wasserschutzgebiete
  6. Änderung des geplanten Regenwasserkanals im Plan
  7. Aufnahme eines Bachabschnittes des "Butten-Sturmtobel-Mühlebachs" sowie des Gewässerrandstreifens als nachrichtliche Übernahme
  8. Aufnahme des Hinweises zur geplanten Böschung
  9. Änderungen und Ergänzungen bei der Begründung
  10. Redaktionelle Änderungen und Ergänzungen

Horgenzell, 11.01.2019

Dateien zum Bebauungsplanverfahren "Kreuzbreite" und den örtlichen Bauvorschriften finden Sie hier.

 

Bebauungsplan "Moosgatter"

Dateien zum Bebauungsplanverfahren "Moosgatter" und den örtlichen Bauvorschriften hier.