Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Aktueller Stand der Infektionsfälle am 22.04.2021

bekannte Infektionsfälle im Landkreis Ravensburg:   9249 (davon 7442 gesund gemeldet)

Aktuelle 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ravensburg:  HIER finden Sie den aktuellen Inzidenzwert

bekannte Infektionsfälle in der Gemeinde Horgenzell:   194 (davon 172 gesund gemeldet)

In der Gemeinde Horgenzell sind zwei Personen verstorben.

     

Bundeseinheitliche Notbremse

Baden-Württemberg zieht Notbremse bereits ab Montag, 19. April 2021

Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen den Schwellenwert von 100, so sollen dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche Maßnahmen gelten. Es handelt sich dabei um eine Vielzahl von Maßnahmen, mit denen Kontakte deutlich reduziert werden sollen. Angesichts der bevorstehenden Aktualisierung der Corona-Verordnung sollen die für Baden-Württemberg geltenden Regelungen bereits mit Wirkung ab dem 19. April 2021 mit dieser bevorstehenden Bundesregelung harmonisiert werden.

  • Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: Die Reduzierung von Kontakten - damit auch privaten Kontakten - ist das wirksamste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen.  Trotzdem soll keiner einsam bleiben. Daher sind Treffen eines Haustandes mit einer weiteren Person auch bei einer Inzidenz über 100 weiterhin möglich - Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht. 
  • Öffnungen von Geschäften: Grundgedanke ist, dass die verlässliche Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs und existentiellen Dienstleistungen sichergestellt bleiben soll. Offenbleiben können demzufolge der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte. Voraussetzung bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht. Im Dienstleistungsbereich bleibt alles, was nicht ausdrücklich untersagt wird, offen, also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches.
  • Restaurants bleiben geschlossen, dürfen aber bis 21.00 Uhr Speisen zur Abholung anbieten. Die Lieferung wird auch nach 21.00 Uhr erlaubt sein.
  • Körpernahe Dienstleistungen – nur in Ausnahmen: Körpernahe Dienstleistungen dürfen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. Andere körpernahe Dienstleistungen sind nicht mehr möglich.
  • Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Freizeit- und Kultureinrichtungen schließen bei einer Inzidenz über 100. Kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, wenn er allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden kann. Ausnahmen gibt es für Berufs- und Leistungssportler.
  • Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 21.00 Uhr und 05.00 Uhr darf nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat, zum Beispiel arbeitet, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Ausgangsbeschränkungen sind ein Instrument unter vielen anderen. Sie tragen dazu bei, das Mobilität begrenzt wird. Und Einschränkungen der Mobilität helfen, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.
  • Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonal an allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen werden im Präsenzunterricht zweimal pro Woche auf Corona getestet. Bei einer Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz des Schwellenwertes von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht verboten. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich. Diese Bremse gilt auch für Kitas. Eine Notbetreuung kann durch die Länder eingerichtet werden.
  • In Bus, Bahn und Taxi sind Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) zu tragen. Möglichst soll nur die Hälfe der regulär zulässigen Passagiere mitfahren.
  • Touristische Übernachtungsangebote werden verboten.

Entscheidendes Ziel der Gesundheitsbehörden ist es, die Weiterverbreitung des Virus zu verlangsamen und Infektionsketten zu unterbrechen. Jeder Einzelne kann das Risiko einer Ansteckung minimieren, indem allgemein bekannte Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden:

  • Ge- und Verbote der aktuellen Corona-Verordnung einhalten
  • Medizinische Masken tragen
  • Abstand halten (min. 1,5 m)
  • Sozialkontakte möglichst weitgehend vermeiden
  • Hände regelmäßig mit Seife waschen
  • in die Ellenbeuge husten und niesen
  • bei ersten Symptomen zu Hause bleiben und ggf. jeweiligen Arzt kontaktieren

Zu der allgemein gültigen Formel „AHA“ (1,5m Abstand halten, Hygiene, im Alltag bei Bedarf Maske tragen) ist gerade in der kalten Jahreszeit mit steigenden Infektionszahlen ein „C“ für Corona-Warn-App nutzen und ein „L“ für Lüften hinzuzufügen. Regelmäßiges Stoßlüften in allen privaten und öffentlichen Räumen kann die Gefahr der Ansteckung erheblich verringern. Wo freies Lüften durch Fenster und Türen nicht uneingeschränkt möglich ist, können raumlufttechnische Anlagen helfen, dass die Frischluftzufuhr erhöht und der Aerosolgehalt der Luft reduziert wird.

Sollten Sie den Verdacht haben mit dem Coronavirus infiziert zu sein und Krankheitszeichen aufweisen, die den allgemein bekannten Symptomen des Coronavirus entsprechen, rufen Sie bitte Ihren Hausarzt an und besprechen Sie mit ihm Ihren Verdacht. Sollten Sie keinen Hausarzt haben, rufen Sie bitte den Notfalldienst der niedergelassenen Ärzte unter der Nummer 116 117 an. Diese Nummer kann auch am Abend oder an Wochenenden kontaktiert werden.

Der Weg in die Fieberambulanz führt ausschließlich über die Hausärzte oder den Anruf beim Notfalldienst der niedergelassenen Ärzte unter der Nummer 116 117.

Werden Sie von ihrem Hausarzt oder durch Anruf beim Notfalldienst der niedergelassenen Ärzte unter der Nummer 116 117 an die Fieberambulanz überwiesen, wird dort je nach Symptomen und Krankheitsbild entschieden, ob Sie in häusliche Quarantäne geschickt oder bei schwerem Verlauf stationär im Krankenhaus aufgenommen werden müssen.

Fieberambulanz St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg
Fieberambulanz – Erwachsene, Kinder
Elisabethenstr. 15
88212 Ravensburg

Anmeldung durch Haus-/Kinderarzt

Öffnungszeiten
Mo-So 15-18 Uhr

bodo

Aktuelle Infos finden Sie auf der bodo-Seite.

Auch der bodo-Kundenservice ist per E-Mail unter info@bodo-nospam.de bzw. telefonisch (Tel. 0751/3614141) erreichbar. Zudem geben die Verkehrsunternehmen und Stadtverkehre auch auf ihren eigenen Internetseiten Informationen zu Fahrplänen und Zusatzangeboten.

 

Deutsche Bahn (DB)

Informationen zu der Situation während der Coronakrise finden Sie HIER.

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hat eine Telefonhotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet (Tel. 0711 904-39555). Die Hotline ist immer Montag bis Sonntag von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr für Sie da.

Bei Rückfragen können Sie sich auch an folgende Institutionen wenden:

  • Infotelefon der gesetzlichen Krankenkassen (Tel. 0800 84 84 111)
  • Corona-Hotline des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg (Tel. 0800 40 200 88)
  • Infotelefon des Landkreises Ravensburg (Tel. 0751 85 50 50)
  • Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117)