Bundeseinheitliche Notbremse - Baden-Württemberg zieht Notbremse bereits ab Montag, 19. April 2021

Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen den Schwellenwert von 100, so sollen dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche Maßnahmen gelten. Es handelt sich dabei um eine Vielzahl von Maßnahmen, mit denen Kontakte deutlich reduziert werden sollen. Angesichts der bevorstehenden Aktualisierung der Corona-Verordnung sollen die für Baden-Württemberg geltenden Regelungen bereits mit Wirkung ab dem 19. April 2021 mit dieser bevorstehenden Bundesregelung harmonisiert werden.

  • Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: Die Reduzierung von Kontakten - damit auch privaten Kontakten - ist das wirksamste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen.  Trotzdem soll keiner einsam bleiben. Daher sind Treffen eines Haustandes mit einer weiteren Person auch bei einer Inzidenz über 100 weiterhin möglich - Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht. 
  • Öffnungen von Geschäften: Grundgedanke ist, dass die verlässliche Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs und existentiellen Dienstleistungen sichergestellt bleiben soll. Offenbleiben können demzufolge der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte. Voraussetzung bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht. Im Dienstleistungsbereich bleibt alles, was nicht ausdrücklich untersagt wird, offen, also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches.
  • Restaurants bleiben geschlossen, dürfen aber bis 21.00 Uhr Speisen zur Abholung anbieten. Die Lieferung wird auch nach 21.00 Uhr erlaubt sein.
  • Körpernahe Dienstleistungen – nur in Ausnahmen: Körpernahe Dienstleistungen dürfen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. Andere körpernahe Dienstleistungen sind nicht mehr möglich.
  • Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Freizeit- und Kultureinrichtungen schließen bei einer Inzidenz über 100. Kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, wenn er allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden kann. Ausnahmen gibt es für Berufs- und Leistungssportler.
  • Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 22.00 Uhr und 05.00 Uhr darf nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat, zum Beispiel arbeitet, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Ausgangsbeschränkungen sind ein Instrument unter vielen anderen. Sie tragen dazu bei, das Mobilität begrenzt wird. Und Einschränkungen der Mobilität helfen, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.
  • Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonal an allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen werden im Präsenzunterricht zweimal pro Woche auf Corona getestet. Bei einer Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz des Schwellenwertes von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht verboten. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich. Diese Bremse gilt auch für Kitas. Eine Notbetreuung kann durch die Länder eingerichtet werden.
  • In Bus, Bahn und Taxi sind Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) zu tragen. Möglichst soll nur die Hälfe der regulär zulässigen Passagiere mitfahren.
  • Touristische Übernachtungsangebote werden verboten.

 

 

Corona-Schnelltests im Bürgersaal Horgenzell

Alle Horgenzeller Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich einmal pro Woche im Bürgersaal Horgenzell kostenlos testen zu lassen. Die Corona-Schnelltests werden durch das Team des Apothekers Schubert aus Immenstaad professionell durchgeführt.

Das Angebot richtet sich an alle Horgenzeller Bürgerinnen und Bürger. Die Tests werden nach Voranmeldung bei der Gemeindeverwaltung Horgenzell zunächst an folgenden Terminen angeboten:
 

  • Freitag, 23.04.2021 ab 17.00 Uhr - AUSGEBUCHT!
     
  • Dienstag, 27.04.2021 ab 09.45  Uhr - AUSGEBUCHT!
     
  • Freitag, 30.04.2021 ab 17.00 Uhr
     
  • Dienstag, 04.05.2021 ab 09.45  Uhr
     
  • Freitag, 07.05.2021 ab 17.00 Uhr
     
  • Dienstag, 11.05.2021 ab 09.45  Uhr
     
  • Freitag, 14.05.2021 ab 17.00 Uhr
     
  • Dienstag, 18.05.2021 ab 09.45  Uhr
     
  • Freitag, 21.05.2021 ab 17.00 Uhr
     
  • Dienstag, 25.05.2021 ab 09.45  Uhr
     
  • Freitag, 28.05.2021 ab 17.00 Uhr
     

Anmeldungen sind per E-Mail an corona@horgenzell-nospam.de oder telefonisch während der Öffnungszeiten des Rathauses unter der Rufnummer 07504 9701-70 möglich. Die Terminvergabe erfolgt fortlaufend.

Personen, die sich testen lassen, dürfen keine Symptome (Husten, Halsschmerzen, Fieber o.ä.) aufweisen und müssen sich mit einem Personalausweis ausweisen können. Bei Bedarf erhalten die Getesteten eine Bescheinigung über das Testergebnis.

Vor der Testung muss eine Einverständniserklärung ausgefüllt werden, bitte bringen sie ggf. eine Lesehilfe mit.

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